
Nun hat es Miro doch noch erwischt
Standesgemäß mit 9:3 siegte der ASV Wuppertal beim Tabellenvorletzten TTC/SG Türnich-Brüggen. Es hätte aber auch anders kommen können. Unsere Doppel Siggi Cheng mit Thorsten Wrobel und Miro Sklensky mit Maui Agresti brachten ihre Spiele etwas glücklich mit 11:9 im Entscheidungssatz nach Hause.
Und da wir ohne Matze Höring antraten und zugunsten der gleichzeitig spielenden Zweiten auf einen starken Ersatzspieler verzichteten und stattdessen Abteilungsleiter Herbert Mühlhausen die Mannschaft komplettierte, war das dritte Doppel mit ihm und Michael Höhl natürlich chancenlos. So hätte es auch 3:0 für die punktlosen Türnicher stehen können. Mit der 2:1-Führung im Rücken hatten wir in den Einzeln dann keine Probleme mehr, bis auf unseren Tschechen. Ausgerechnet
Miroslav Sklensky
Miro Sklensky, der bisher sowohl im Doppel als auch in den Einzeln ungeschlagen war und kaum richtig gefordert wurde, verlor sein erstes Spiel gegen den unorthodox agierenden Jürgen Pesch und verstand danach die Welt nicht mehr. „Sowas habe ich nicht gelernt“, meinte er enttäuscht, weil er kein Mittel gegen die unangenehme Spielweise seines Gegners gefunden hatte. Mehr als ein weiteres – abgeschenktes - Spiel durch Herbert ließ der ASV aber nicht mehr zu.
„Im Nachhinein haben wir alles richtig gemacht“, atmete unser Abteilungsleiter auf, „hätten wir Erdi oder Thomas mitgenommen, hätte die Zweite mit Sicherheit verloren. So kam sie immerhin zu einem Unentschieden“.
Donnerstag, 10.11.2011
Leichtes Spiel gegen Türnich-Brüggen?
Am Samstag (18.30 Uhr, TH Albert-Schweitzer-Schule, Waldstr., 50169 Kerpen-Brüggen) kommt es zu dem ungleichen Duell des ungeschlagenen Tabellenführers ASV Wuppertal gegen den noch punktlosen TTC/SG Türnich-Brüggen. Obwohl der Tabellenvorletzte mit Marcel Paul und Mussa Aghili ein regionalligaerprobtes vorderes Paarkreuz stellt, ist der ASV klarer Favorit, auch wenn wir diesmal ohne unsere Nummer 3 Matthias Höring antreten.
Sonntag, 06.11.2011
Montag, 6. November 2011
Xanten hat sich gelohnt: Zwei Titel bei den Bezirksmeisterschaften
Martin Hawlitzky, Spitzenmann unserer 4. Herren, holte sich nach dem Kreismeistertitel nun auch den Titel bei den Bezirksmeisterschaften in der C-Klasse.
„Hawi“ setzte sich bei 12 Teilnehmern zunächst souverän in der Gruppenphase und im Viertelfinale ohne Satzverlust durch. Im Halbfinale gab es dann ein knappes 3:2 gegen Norbert Theuvsen (TTC Arminia Kapellen). Das Endspiel wiederum war eine klare 3:0-Angelegenheit gegen Ingo Coenen vom TTC Waldniel. Martin ist damit als unser Jugendtrainer das beste Vorbild für seine Schützlinge.
Da wollte Jürgen Erdmann nicht nachstehen. In der Senioren-Klasse Ü 50 erreichte „Erdi“ einen klasse 3. Platz. Erst im Halbfinale wurde er vom späteren Sieger Ulf Boden aus Neviges (jetzt Union Velbert) ausgebremst. Im Doppel hatten beide zusammen keinen Gegner zu fürchten. Auf dem Weg zum Bezirkstitel gaben Erdi und Ulf nicht einen Satz ab. Das Abwehrspiel ist eben nicht totzukriegen.
Sonntag, 06.11.2011
1.FC Köln II beim 3:9 auch mit Jens Lang chancenlos
Im vorgezogenen Spiel der Oberliga gewann unsere Erste deutlich mit 9:3 bei der Reserve des 1. FC Köln. Die Kölner nutzten die Gunst der Stunde und setzten erstmals ihre Nummer 2 Jens Lang ein, der seit einigen Monaten Verbandsmanager des australischen Tischtennisverbandes ist und anlässlich der German Open ein paar Tage Heimaturlaub macht. Genutzt hat es nicht. Lang verlor jeweils 0:3 gegen Zhiqiang Cheng und Michael Höhl. So klar lief es für uns anfänglich nicht. Nach den Doppeln lagen die Geißböcke erst einmal 2:1 in Führung. Nicht wiederzuerkennen waren Thorsten Wrobel und Siggi Cheng nach ihrer grandiosen Leistung in Bergneustadt. Sie verloren wie auch Michael Höhl und Maurizio Agresti mit 1:3. Nur Miro Sklensky punktete mit seinem Partner Matthias Höring; beide sind noch ungeschlagen und behielten ihre weiße Weste. In den Einzeln drehten unsere Jungs dann mächtig auf. Nur einmal noch wurde es eng. Beim Stande von 4:2 lag Matze gegen den Australier John Cordue im spielentscheidenden Satz bereits 1:6 zurück. Sein Time out brachte ihn zurück in die Spur zum 11:8. Ihm war es auch vergönnt, den neunten Punkt für den ASV zu holen, nachdem Siggi und Michael auch ihr zweites Einzel gewannen und Miro und Thorsten ebenfalls ungeschlagen blieben. Allein Maui gab den einzigen Einzelpunkt ab.
Damit haben wir unsere Tabellenführung klar behauptet und werden auch in den beiden letzten Spielen gegen die noch punktlosen Mannschaften von Türnich/Brüggen und Brühl-Vochem II nichts anbrennen lassen.
Mittwoch, 02.11.2011
Gegen die Reserve vom FC Köln nichts anbrennen lassen
Bereits am kommenden Samstag müssen wir im vorgezogenen Spiel beim 1. FC Köln antreten. Der Tabellensechste mit einem ausgeglichenen Punktekonto spielt um 18.30 Uhr in seiner neuen Halle im Gymnasium Biggestr. 2 in 50931 Köln-Lindenthal. Erstmals werden die Kölner den Ex-ASVer Jens Lang, neuer Sportdirektor des australischen Tischtennisverbandes, einsetzen. Grund genug für uns, mit stärkster Aufstellung anzutreten und unsere weiße Weste zu behalten.Montag, 24.10.2011
Ein hartes Stück Arbeit gegen TTG Netphen
Und es dauerte dreieinhalb Stunden, bis für den ungeschlagenen Spitzenreiter der Oberliga der 9:6-Sieg eingefahren war. „Wir müssen immer aufmerksam sein, damit auch solche Spiele nicht verloren gehen“. Damit Maurizio Agresti die Schwierigkeit, die Spannung immer zu hundert Prozent aufrecht zu erhalten. Immerhin gingen wir als haushoher Favorit in dieses Spiel, konnten Netphen jedoch nie entscheidend abschütteln. Ganz wichtig war beim Stand von 5:3 (bis dahin punkteten zwei Doppel, Siggi Cheng, Miro Sklensky und Maui) der Sieg von Jürgen Erdmann gegen Bastian Boersma. Erdi, der für Matze Höring ins Team rückte, gewann später auch sein zweites Einzel und avancierte so zusammen mit Miro (ebenfalls ungeschlagen) zum Matchwinner des Abends. Auch Michael Höhl steuerte einen Punkt zum Gesamtsieg bei.Mittwoch, 19.10.2011
Gegen Netphen weiße Weste behalten
Wir spielen ausnahmsweise bereits am Samstag um 18.30 Uhr in der TH Thorner Str. gegen die TTG Netphen. Nur auf dem Papier ist das eine klare Angelegenheit: Der Erste gegen den Drittletzten. Aber Netphen ist eine erfahrene Oberligatruppe (vergangene Saison 5. Platz). Und wie schnell eine Favoritenrolle in die Hose gehen kann, haben wir letzten Sonntag in Bergneustadt beim glücklichen 9:7 erlebt. Für die Freunde des gepflegten Abwehrspiels: Jürgen Erdmann spielt für Matthias Höring.Sonntag, 16.10.2011
Doppel retten den ASV beim 9:7 in Bergneustadt
Heiliges Kanonenrohr, war das ein spannendes Spiel. Die taktisch umgestellten Doppel sorgen für einen 3:0-Traumstart, wobei unsere Links-Rechts-Kombination Matthias Höring / Miroslav Sklensky – aufgestellt als Nr. 2 – dem bis dahin besten Doppel der Oberliga Rosenberg / Jankovic die erste Niederlage zufügen. Der Vorsprung schmilzt schnell dahin. Sowohl Siggi Cheng gegen Sandor Jankovic als auch Michael Höhl (9:11 im Fünften) gegen Boris Rosenberg verlieren gegen die noch in der letzten Saison in der zweiten Liga eingesetzten Spieler. Das mittlere Paarkreuz mit Matthias Höring und Miroslav Sklensky stellt mit einer souveränen Vorstellung den 3-Punkte-Abstand wieder her. Dann der Einbruch: Maurizio Agresti hat trotz des Sieges in der vergangenen Woche noch nicht die Kurve gekriegt und Thorsten Wrobel verliert zur Überraschung aller nach ganz schwacher Leistung sein erstes Spiel in der Oberliga. Nachdem wir auch im zweiten Durchgang vorne keinen Punkt machen (diesmal verliert Siggi 9:11 im Fünften gegen Rosenberg), liegen wir auf einmal 5:6 zurück. Auf die Mitte mit Matze und Miro ist Verlass gegen überforderte junge Bergneustädter: 7:6 für uns. Nachdem Maui auch sein zweites Einzel verliert und Thorsten mit 0:2-Sätzen zurückliegt, gibt keiner mehr einen Pfifferling für den ASV.Thorsten kämpft sich jedoch mit viel Wut im Bauch über seine schlechte Leistung zurück, gewinnt 3:2 und bringt seine Mannschaft mit 8:7 in Führung. Beflügelt von diesem Sieg setzt er im Schlussdoppel mit Siggi noch einen drauf; beiden lassen den fassungslosen Rosenberg / Jankovic beim 3:0 keine Chance. Mit einem blauen Auge bleibt der ASV weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze. Und unsere beiden Schlachtenbummler Werner Seidel und Horst Immecke fuhren doch noch zufrieden nach Hause. Vielen Dank für die lange Fahrt, um uns zu unterstützen.Donnerstag, 13.10.2011
Schweres Spiel in Bergneustadt
Am Samstag (18.30 Uhr, Realschule Breiter Weg 8) müssen wir uns auf ein hartes Match beim TTC Schwalbe Bergneustadt II einstellen. Der Tabellenvierte liegt mit nur einer Niederlage zwei Punkte hinter dem ASV. Wir müssen gewinnen, um unsere hervorragende Ausgangsposition für den Wiederaufstieg nicht zu gefährden. Im vorderen Paarkreuz der Gastgeber spielen mit dem ungeschlagen Boris Rosenberg und Sandor Jankovic zwei zweitligaerfahrene Akteure, die allein schon für fünf Punkte gut sind. Allerdings spricht die größere Ausgeglichenheit für den Spitzenreiter. Auch Matze Höring, der nicht alle Spiele mitmacht, ist bei dieser wichtigen Begegnung mit von der Partie.Mittwoch, 12.10.2011
Bing: So sieht mein neues Trainerleben aus
Zhang Ghi sei Dank. Der Cheftrainer des Sportinternates der südchinesischen Provinz Guang Dong genehmigte dem neuen Mitglied seines Trainerstabes Bing Chen die kurze Stippvisite nach Deutschland, um dem ASV Wuppertal im Kampf um den direkten Wiederaufstieg zu helfen. Wie wir wissen: Mit Erfolg.
Natürlich haben wir die Gelegenheit genutzt, mit Bing über sein neues Leben als Trainer zu sprechen und einen interessanten Einblick in die chinesische Nachwuchsarbeit zu erhalten.
Bing, wie sieht eigentlich dein Tagesablauf aus?
„In wohne wie alle anderen auch im Internat. Jeden Tag um 6.00 Uhr ist draußen Laufen angesagt. Eine Stunde später wird gemeinsam in der Mensa gefrühstückt. Von 8.00 bis 14.00 Uhr – unterbrochen vom Mittagessen – werden die Schüler unterrichtet. Ab 15.00 Uhr geht es in die Sporthalle zum Training bis 17.30 Uhr. Nach dem Abendessen gibt es die zweite Einheit von 19.00 bis 20.30 Uhr. Um 22.00 Uhr ist Bettruhe. Wie gesagt, das geht jeden Tag so, nur der Sonntag ist frei. Auch in der schulfreien Zeit oder in den Ferien wird trainiert.“
Und wen trainierst du dort?
„In dem Sportinternat, das in der Sieben-Millionen-Stadt Guang Zhou, auch Kanton genannt, liegt, werden die jeweils besten 16 Jungen und Mädchen der Provinz im Alter zwischen 13 und 16 Jahren zusammengefasst. Ich bin zusammen mit meinem Co-Trainer für die Jungen zuständig und mit ihnen täglich zusammen. Zwei weitere Kollegen trainieren die Mädchen. Verantwortlich für den Gesamtbereich ist Zhang Ghi als Cheftrainer, mit dem ich in meiner aktiven Zeit in China ein Zimmer geteilt habe. Dieses enge Verhältnis zu ihm hat es überhaupt nur möglich gemacht, dass ich nach so kurzer Zeit wieder nach Deutschland fliegen und für den ASV spielen durfte. Übrigens gibt es in der Schule neben Tischtennis auch eine Gruppe für Badminton.“
Also hat er dich als Trainer geholt?
„Wir hatten immer Kontakt und uns nie aus den Augen verloren. Sein Angebot, bei ihm als Trainer zu arbeiten, war doch sehr verlockend. Das Internat liegt auch nur ca. 100 km von meiner Heimatstadt entfernt, wo noch meine Eltern wohnen.“
Wer ist der bessere Spieler?
„Heute ich. Er war ganz angetan von meiner Leistung, als er mich sah, wie ich ein paar Bälle gegen die Schüler spielte. Grundsätzlich spielen wir Trainer nicht mehr selbst, dann herrscht schnell Chaos in der Halle, weil wir die Schüler nicht mehr kontrollieren können. So habe ich für die beiden Meisterschaftsspiele hier neue Beläge kaufen müssen.“
Wie ist denn deren Spielstärke?
„Ich glaube schon, dass die Jugendlichen hier in Deutschland in der zweiten Liga spielen könnten.“
Und was wird aus ihnen, wenn sie die Altersgrenze überschritten haben?
„Entweder sie schaffen den Sprung in das Profiteam der Provinz oder sie gehen weiter in eine andere Schule oder studieren. Profi zu werden packen nur vier oder fünf Schüler. Das Profiteam wiederum besteht aus jeweils 20 Männern und Frauen. Weil es so schwer ist und die Eltern sehr ehrgeizig sind, versuchen diese schon, uns Trainer mit Einladungen und kleinen Geschenken zu beeinflussen. Oder sie nehmen Kontakt zu den zuständigen Beamten auf, um von außen auf uns einzuwirken. Das darfst du alles nicht zulassen, sonst hast du deine Macht als Trainer verloren.“
Das alles war für dich doch bestimmt eine große Umstellung?
„Es ist schon sehr anstrengend, weil wir einen 16-Stunden-Tag haben. Auch stehen immer wieder Reisen auf dem Programm. Die Schüler spielen Turniere und Jahrgangsmeisterschaften mit den anderen Provinzen aus. Davon gibt es insgesamt 32. Schon mal spielen unsere besten vier Jungen gegen das Profiteam. Wenn Mannschaftswettkämpfe in anderen Städten oder Provinzen stattfinden, reist ein Trainer mit dem Auswahlteam, während der Rest der Gruppe Unterricht hat und mit dem zweiten Trainer weitertrainiert. Andererseits werden diese Reisen auch mit einem Kurzurlaub verbunden. Die Arbeit ist dort vielseitiger als mein Leben in Deutschland.“
Während der Schulstunden hast du doch frei?
„Das schon. Dann können wir uns auch erholen. Die Zeit muss aber auch genutzt werden zur Diskussion mit dem gesamten Trainerstab und nur Vorbereitung auf den Nachmittag, um sich spezielle Übungen auszudenken. Zwar sollen die besten 16 Jungen und Mädchen im Internat vertreten sein. Das ist aber relativ, weil gleichzeitig Wert darauf gelegt wird, dass jeder Spieltyp vertreten ist, also auch Abwehr, Linkshänder, Penholder usw. Nicht so angenehm ist es, wenn die Beamten häufig mitdiskutieren und sich in unsere Arbeit einmischen wollen. Die haben wenig Ahnung vom Tischtennis und machen sich wichtig.“
Seid ihr Trainer streng?
„Als Trainer hast du in China grundsätzlich mehr Macht als in Europa. Was wir sagen wird gemacht, mag der Spieler auch noch so gut sein. Eine Ausnahme wird im Grunde nur gemacht bei einem Olympiasieger, der das höchste Ansehen genießt und deshalb mitreden darf. Im Internat wird Pünktlichkeit großgeschrieben. Wer zu spät zum Training kommt, muss erst einmal 3000 Meter laufen, und das nach Stoppuhr. Und wer bei kleinen internen Turnieren Letzter wird, muss die Halle aufräumen. Da die Jugendlichen sehr motiviert sind, nehmen sie das auch ohne Murren hin.“
Aber die Trainer bekommen doch Druck von oben?
„Wir haben in Guang Zhou die wohl besten Trainingsbedingungen in ganz China. Natürlich möchte man auch Erfolge sehen. Das wichtigste ist die chinesische Meisterschaft im Februar nächsten Jahres, wenn alle Provinzen gegeneinander antreten. Als Ziel wurde Platz 3 ausgegeben. Realistisch ist dies aber nur, wenn alles zusammenpasst. Sollten wir das Ziel nicht erreichen, gehe ich trotzdem davon aus, dass mein Job einige Jahre gesichert ist.“
Dafür wünschen wir dir viel Erfolg und alles Gute.
Abschiedsessen beim Lieblingschinesen
Montag, 10.10.2011
Überragendes 9:1 gegen SSV Germania Wuppertal
Für uns ist dieser haushohe Sieg trotz Bing doch überraschend. 90 Zuschauer waren in der Halle, um hauptsächlich ihn noch einmal zu sehen, bevor er morgen wieder nach China fliegt; Wiedersehen ungewiss. Schön, dass auch „Einpeitscher“ Bernd Ahrens gekommen war und nach 9 Jahren ASV – jetzt Spielertrainer beim Verbandsligisten Ochtrup – wie selbstverständlich seinen Platz als Coach einnahm.
Im Doppel hatte Bing mit Michael Höhl noch ein wenig Glück. Nach 1:2 Sätzen und Rückstand im 4. Satz gegen Damian Ciuberek und Patrick Leis als eins der besten Oberliga-Doppel nahm Micha klug eine Auszeit und rettete sein Doppel. Denn danach brachen die Germanen unerwartet ein. Weniger Probleme hatten Siggi Cheng und Miro Sklensky gegen Theißen und das „Noppenungeheuer“ Frank Wolter. Nach dem 2:1 nach den Doppeln und den souveränen Siegen von Bing und Siggi gegen Leis und Theißen war bereits eine Vorentscheidung gefallen. Da Frank Wolter nach eigenem Bekunden einfach nicht gegen Michael Höhl gewinnen kann und Miro Sklensky die gefährlichen Aufschläge des bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Ciuberek immer besser lesen konnte, war das Spiel gelaufen. Bissig wie seit langem nicht mehr ließ Thorsten Wrobel beim 3:0 Arnd Beneke keine Chance. Knapp wurde es nur noch im Spiel von Robin Simon, der 2:1 gegen Maurizio Agresti führte, sich das Spiel aber von dem um jeden Punkt fightenden Maui noch aus der Hand nehmen ließ; es war sein erster Saisonsieg.
In Bings Abschiedsspiel gegen den gewiss nicht schlecht spielenden Patrick Leis bejubelten die Zuschauer spektakuläre Ballwechsel. Letztlich hatte Leis keine Chance, weil er auch kräftemäßig seinem um viele Jahre älteren Gegner unterlegen war.Die Mannschaft freut sich mit Einpeitscher Bernd über den klaren Sieg
und verabschiedet sich von Bing
Mittwoch, 05.10.2011
Mit Bing auch gegen Germania Wuppertal
Am kommenden Sonntag empfangen wir als allein noch ungeschlagener Tabellenführer um 14.00 Uhr zum Spitzenspiel in der Oberliga den aktuellen Tabellenzweiten SSV Germania. Natürlich wollen wir unsere weiße Weste behalten und gehen auch als Favorit in das Lokalderby. Und noch ein Highlight sollten sich die Zuschauer nicht entgehen lassen: Gegen Germania ist noch einmal Bing Chen mit an Bord, der zwei Tage später seinen Rückflug nach China antritt.Montag, 03.10.2011
Wahnsinn: Porz wurde beim 9:4 entzaubert
Hochzufrieden verlassen unsere Fans die kleine Turnhalle in Porz. Ihnen war gerade eine Klassepartie durch unsere Jungs geboten worden mit einem in dieser Höhe nie erwarteten Sieg. Sehr zum Ärger für den nun nicht mehr Topfavoriten, der sogar von Wettbewerbsverzerrung spricht, weil wir Bing aufgeboten haben. Bing kontert auf die ihm eigene trockene Art: „Wieso, ich stehe doch auf dem Mannschaftsmeldeformular!“ Und lässt direkt Taten folgen und gewinnt seine beiden Einzel. Der Anfang gerät allerdings daneben. Anders als geplant liegen wir nach den Doppeln 1:2 zurück. Nur unser Doppelspezialist Matthias Höring punktet mit Miro Sklensky. Postwendend bringen uns unsere beiden Chinesen mit deutschem Pass jedoch in Führung. Wichtig, dass Siggi Hitzkopf Rosskopf mit 3:1 niederhält; Bing spielt beim 3:0 gegen Lenzen souverän. Das Spiel bleibt offen, nachdem Michael Höhl gegen Simon Eberhardt gewinnt und Matze sich gegen dessen Bruder Jakob mit 1:3 geschlagen geben muss.
Alle waren sich hinterher einig, dass das Spiel von Thorsten Wrobel gegen Sitran den Knackpunkt bedeutet. Sieht sich Thorsten nach 2:11 im ersten Satz sehr zum Ärger seines Coaches Bing schon als Verlierer, kehrt sein Kampfgeist noch rechtzeitig zurück; mit dem glücklichen 14:12 kommt die Wende zum 3:1. Da Vester keine wirkliche Chance gegen Miro Sklensky hat, führen wir 6:3, eine Vorentscheidung.
Im Topspiel des Tages verliert Bing den ersten Satz knapp mit 9:11 gegen Rosskopf, findet dann aber seinen Rhythmus und gibt keinen Satz mehr ab. Genervt holt sich die Porzer Nr. 1 eine gelbe Karte vom Oberschiedsrichter ab. Mehr Probleme hat da schon Siggi gegen Lenzen; den Entscheidungssatz verliert er mit 8:11. Eine ganz enge Kiste war das Match von Micha gegen Jakob Eberhardt. Seine drei Sätze gewinnt er mit jeweils zwei Punkten Unterschied. Matze tut sich gegen Simon Eberhardt sehr schwer und hat mit 12:10 im fünften Satz das glückliche Ende für sich und der ASV den 9:4-Sieg in der Tasche.Donnerstag, 29.09.2011
Mit Bing gegen Porz!
Bereits am dritten Spieltag der Oberliga kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden Topfavoriten um den Wiederaufstieg in die Regionalliga. Am kommenden Sonntag, 2.10., können wir um 14.00 Uhr in Porz in der TH Bonner Str. in Bestbesetzung antreten. Denn „Mister Regionalliga“ Bing Chen hat es sich nicht nehmen lassen, extra zu diesem Spiel aus China rüberzufliegen und seine Mannschaft im Kampf um den Aufstieg zu unterstützen. Eine Privatspende hat den Flug möglich gemacht. Damit setzen wir dem sehr starken Porzer Team eine baumstarke ASV-Mannschaft entgegen mit unseren beiden deutschen Chinesen Bing Chen und Siggi Cheng, in der Mitte mit Michael Höhl und Matthias Höring und hinten mit Miro Sklensky und Thorsten Wrobel. Das wäre auch eine Truppe für die Regionalliga…Hoffen wir, dass sich unsere Mannschaft in der kleinen und lauten Porzer Halle behauptet. Eure Unterstützung ist dabei besonders wichtig.
Und es kommt noch besser. Auch eine Woche später beim Heimspiel gegen Germania Wuppertal am Sonntag, 9.10., um 14.00 Uhr in der Thorner Str. ist Bing mit von der Partie.
Mittwoch, 28.09.2011
Wachablösung in der Kreisklasse?
Horst Immecke geht das Herz auf. Gerade hat seine 7. Mannschaft das interne Duell gegen die Sechste klar mit 9:3 gewonnen. Auch wenn der Mannschaftsführer den Altersdurchschnitt seiner Siebten ein wenig nach oben verschiebt, könnte ein Grund für die Niederlage der alteingesessenen Sechsten sein, dass sie eine Ecke älter und nicht mehr so trainingsfleissig ist. Auch machte sich das Fehlen von Jürgen Heuser stark bemerkbar. Neben dem Duell lief gleichzeitig das Spiel der Vierten gegen ESV Ost (9:2), sodass 18 schwarz-gelbe Vereinstrikots das Hallenbild prägten. Da ging auch so manchem Dortmund-Fan das Herz auf.
v.l.: Jakob Schatz, Jia Li Tu, Volkmar Harder, Horst Immecke,
Stefan Harder, Dominic Filocomo
Montag, 26.09.2011
Die Erste siegt unerwartet deutlich
Vor heimischem Publikum gewinnen die 1. Herren mit einem in dieser Höhe unerwartet klaren 9:3 gegen den Mitabsteiger aus der Regionalliga TTG Niederkassel. In der abgelaufenen Regionalliga-Saison haben wir uns gegen die unverändert angetretenen TTGer schwerer getan. Alle Neuzugänge stechen. Souverän vor allem Matthias Höring, der in seinen beiden Spielen ohne Satzverlust bleibt. Mühe hat Siggi Cheng beim knappen 3:2 im Spitzenspiel gegen Shirzadi, bleibt jedoch weiter ungeschlagen. Unser Tscheche Miroslav Sklensky leidet in seinem ersten Einsatz für den ASV noch merklich unter seiner Fußverletzung, kann aber einen 1:2-Satzrückstand noch umbiegen. So bleibt es bei den Niederlagen von Michael Höhl gegen Shirzadi im Einzel und mit Siggi im Doppel und von Maurizio Agresti, der noch nicht zu seiner Form findet.
Nun fiebert man dem Topduell am kommenden Sonntag in Porz entgegen, denn der Aufstieg zurück in die Regionalliga führt nur über diese beiden Mannschaften.
Mittwoch, 21.09.2011
Erste am Sonntag mit allen Neuzugängen
Am kommenden Sonntag hat unsere Erste um 14.00 Uhr in der Thorner Str. ihr erstes Heimspiel gegen den Mitabsteiger aus der Regionalliga TTG Niederkassel. Der Auftakt in Jülich gelang mit einem 9:1 überzeugend. Nun haben wir die Möglichkeit, die Truppe mit ihren Neuzugängen Siggi Cheng, Miroslav Sklensky und Matthias Höring hautnah zu erleben und auf dem Weg zum Wiederaufstieg zu unterstützen.
Der Eintritt ist in dieser Saison frei. Auf Plakate und das Infoheft verzichten wir diesmal. Deshalb ist die Mund-zu-Mund-Propaganda besonders wichtig, zumal Karola Lucke wieder für unser leibliches Wohl sorgt.
Montag, 19.09.2011
Kreismeisterschaften: 1 Titel und erfreulich viele Teilnehmer bei den Schülern
Die Zahl der ASV-Teilnehmer bei den Herren hielt sich in bescheidenem Rahmen. Dafür wurde Martin Hawlitzky seiner Favoritenrolle gerecht und gewann die C-Klasse. In der D-Klasse erreichten Dominic Filocomo und Stefan Harder einen dritten Platz im Doppel.
Sehr erfreulich dagegen die Entwicklung im Jugend- und Schülerbereich unter den beiden Trainern Martin und Ingo Hawlitzky. Knapp 20 Meldungen zeugen von der erfolgreichen Jugendarbeit; beim Training platzt die Thorner Str. teilweise aus allen Nähten. Gleich bei seiner ersten Teilnahme bei einer Kreismeisterschaft holte sich Oliver Schreiner in der Schüler-B-Klasse den 3. Platz im Einzel und mit Jan Köster auch im Doppel.
Elisabeth Pielhoff, gerade mal 11 Jahre jung, eigentlich in der Schülerinnen-C-Klasse zuhause, musste bei ihrer ersten Kreismeisterschaft mangels Masse sofort eine Klasse höher spielen. In der B-Klasse hat sie im Doppel immerhin einen 3. Platz belegt und freut sich über ihre Urkunde.
Herzlichen Glückwunsch.
Sonntag, 11.09.2011
Super-Auftakt in die neue Saison – 5 Siege, 1 Unentschieden
Unsere 8. Mannschaft machte den Anfang mit einem 6:6 gegen ESV Ost 3, die nur mit drei Spielern antraten – und das in eigener Halle. Mike Hölter und Ingo Hawlitzky blieben ungeschlagen und holten vier Punkte. Dazu kamen zwei kampflos gewonnene Doppel.
Ebenso klar löste die 5. Mannschaft ihre Aufgabe beim 9:4 gegen Hatzfeld IV in der 1. Kreisklasse B.
Gar nicht mit dem ASV spielen wollten Hückeswagen und Elfringhausen gegen unsere Dritte und Vierte. In der Bezirksklasse traten TB Hückeswagen gegen die 3. Mannschaft und in der Kreisliga Preußen Elfringhausen III gegen unsere 4. Mannschaft nicht an.
Ein wenig Bedenken hatte die 2. Mannschaft schon, gleich im ersten Saisonspiel auf Jürgen Erdmann verzichten zu müssen, der in der Ersten gebraucht wurde. Die Truppe um Dimi Nikou löste die Aufgabe jedoch souverän und schickte Oberbilk mit 9:1 wieder nach Hause. Nach der Auftaktniederlage im ersten Doppel gab es nur noch Siege, auch für Burkhard Olbricht aus der Fünften, der deshalb zum Zuge kam, weil er als Ersatz für Erdi wie dieser Abwehr spielt (Scherz).
Aus der Not eine Tugend
Der souveräne 9:1-Auftakt der 1. Herren beim TTC Indeland Jülich II ohne Miroslav Sklensky war so nicht zu erwarten. Unser tschechischer Neuzugang, von dem wir uns viel versprechen, kann nach einer Bänderdehnung derzeit nur an Krücken laufen, war dennoch aus Ostrawa eingeflogen, um seine neue Mannschaft kennenzulernen und ihr von der Bank aus die Daumen zu drücken. Was er, den alle als „netten Typen“ beschreiben, sah, machte durchaus Eindruck auf ihn. Ein Sonderlob verdiente sich Ersatzspieler Jürgen Erdmann, der im Einzel mit seiner Abwehr seinen jungen Gegenspieler nach allen Regeln der Tischtenniskunst zur Verzweiflung brachte. Und sein Sieg in Doppel mit Matthias Höring gegen das Jülicher Spitzendoppel ebnete den Weg zum klaren Erfolg. Da standen 104 Jahre und jede Menge Bundesligaerfahrung am Tisch. Den beiden Haudegen hat das Doppel richtig Spaß gemacht. Erst beim Stand von 8:0 musste allein Maurizio Agresti nach verschlafenen zwei Sätzen gratulieren. Auch Michael Höhl und Thorsten Wrobel taten sich schwer, steigerten sich aber rechtzeitig und konnten ihre Spiele noch aus dem Feuer reißen.
In 14 Tagen, wenn es in der Thorner Str. gegen den Mitabsteiger TTG Niederkassel geht, hoffen wir darauf, neben Siggi Cheng und Matthias Höring auch Miroslav Sklensky als unsere Neuzugänge präsentieren zu können.
Montag, 05.09.2011
Er kam sah und siegte.
Thomas Jedan, vom TV Hatzfeld in unsere Zweite gewechselt, ist der diesjährige Vereinsmeister. Beim Vorgabeturnier verlor er eine Partie in der Vorrunde gegen Ingo Hawlitzky, der sich daraufhin als der wahre Vereinsmeister sah…Auch Dimi Nikou verlor nur ein Spiel, nur eben das Entscheidende: Im Endspiel hatte er beim 0:3 gegen seinen Mannschaftskameraden Thomas keine Chance. Im Preisgeld waren die beiden Dritten Martin Hawlitzky – mit 1:3 an Dimi gescheitert – und Volker Schalla – 0:3 gegen Thomas Jedan –.
v.l.: Sportwart Stefan Harder, Volker Schalla, Thomas Jedan, Martin
Hawlitzky, Dimi Nikou mit Sohnemann Lukas
Das anschließende Grillen bei herrlichem Wetter hat nicht nur viel Spaß gemacht sondern war auch richtig lecker. Vielen Dank an Dominic Filocomo als Grillmaster. Er war der unglücklichste Spieler. Ein Satz zu wenig kostete ihm die Teilnahme an der Endrunde der besten Acht.
Vielen Dank auch an die Organisatoren Ingo Hawlitzky, Stefan Harder und Martin Hawlitzky. Wer nicht dabei war, hat etwas versäumt. Das kann man allerdings im nächsten Jahr ändern.
Grillmaster Filo kann wieder lachen
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Samstag, 03.09.2011
ASV Magazin Nr. 5/2011 - online
Eine bärenstarke Gruppe
Unternehmen Wiederaufstieg: Mit Bing gegen Porz?
Der direkte Wiederaufstieg in die Regionalliga - nur das kann das Ziel der 1. Mannschaft sein. Aber: Die zugeteilte Oberliga-Gruppe ist bärenstark! Gleich drei der vier Regionalliga-Absteiger sind darin vertreten. Nachdem die Termine der Hinserie feststehen, wird relativ früh eine Vorentscheidung über den Aufstieg fallen: Nach dem Heimspiel am 25. September um 14 Uhr in der Thorner Straße gegen den Mitabsteiger Niederkassel kommt es eine Woche später am 2. Oktober um 14 Uhr zum Spitzenspiel beim Topfavoriten Porz. Eine Chance gegen die im Vergleich zur vergangenen Regionalliga-Saison sogar noch verstärkten Kölner gibt es nur, wenn der immer noch gemeldete Bing „mal eben“ aus China eingeflogen werden könnte. Dann hätte auch der ASV eine überragende Truppe, die Porz, den Lieblingsgegner aus langen Regionalligajahren, das Fürchten lehren würde. Ob es wirklich ein Comeback von Bing gibt? Die Entscheidung fällt kurzfristig - die vielen Bing-Freunde sollten sich genau wie der Gegner überraschen lassen.Eine Woche später steigt dann am Sonntag, 9. Oktober, um 14 Uhr das Lokalduell gegen Germania Wuppertal. Danach sind in Sachen Aufstiegsrennen mit Sicherheit alle schlauer.Nur zwei statt drei
Zwei Neuzugänge, die der ASV herzlich willkommen heißt, hat auch die 2. Mannschaft. Thomas Saour spielte bereits früher in der Truppe und kehrte von Germania Wuppertal zurück. Er wird mit Jürgen Erdmann ein starkes oberes Paarkreuz und Doppel in der Bezirksliga bilden. Thomas Jedan wechselte vom Nachbarn Hatzfeld und kann seiner Stärke entsprechend jetzt höher als "nur" Kreisliga A spielen. Neuzugang Nummer drei hat sich allerdings kurz vor der Saison wieder davongemacht, so dass kurzfristig umdisponiert werden musste. Sebastian Kruse wird die Lücke in der 2. Mannschaft schließen. Das schwächt die 3. Mannschaft um den darüber wenig erfreuten Kapitän Jörg Rohde in der Bezirksklasse natürlich erheblich. Dennoch wird seine Mannschaft – darauf kann gewettet werden – eine bessere Rolle als in der letzten Saison spielen, wo man dem Abstieg nur mit viel Glück entronnen ist.
Team Nummer vier muss mit der den Ranglistenpunkten geschuldeten Verstärkung durch Detlef Kirmse und Hans Simon aus der 3. Mannschaft weniger denn je irgendeinen Gegner in der Kreisliga fürchten, während die 5. Mannschaft einen weiteren Versuch unternimmt, um ungerupft und erfolgreich die neue Saison zu bestreiten. Musste man sich zur vergangenen Rückserie noch auflösen, um die Vierte am Leben zu halten, soll nun der Aufstieg mit den klangvollen Namen wie Nieschwietz, Conrad und Co. angepeilt werden.
Aufsteigen kann die Senioren-40-Mannschaft nicht mehr, weil die Bezirksliga die höchste Klasse in Westdeutschland ist. Die besten Teams aus den drei Düsseldorfer Staffeln spielen am Ende der Saison um den Landestiteln und die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften. Als Neuling geht es für das Stammquartett Erdmann, Trapp, Rohde und Brüna aber erstmal nur um den Klassenerhalt.
Zu Gast im Knast
Die Aufstellung der weiteren Teams haben wir bereits im Juli vorgestellt. Platz also, um diesmal Horst Immecke von einem ganz besonderen Auswärtsspiel in der Sommerpause berichten zu lassen - er hatte eine Partie in der Justizvollzugsanstalt Simonshöfchen organisiert. Hier seine Eindrücke:
"Am 29.August war es soweit, dass die 7. Mannschaft, ergänzt mit Juliane Schwarze, 8. Mannschaft ,und Günter Sievert, Hobbyteam, in der JVA Simonshöfchen einmarschieren konnte. Wir wurden zunächst auf
Waffen, Messer und andere Dinge intensiv durchleuchtet. Bis wir endlich die Sporthalle betraten, mussten wir unendlich lange Gänge mit vielen Türen hinter uns lassen. Die acht TT-Tische waren durchaus in Ordnung, die Netze jedoch schienen aus dem vorherigen Jahrhundert zu stammen. Es wurden zwei Vierermannschaften unsererseits aufgestellt, die Gegner hatten 13 Spieler. Dies war aber kein Problem, da einige nur Einzel und andere die Doppel spielten. So kam jeder zum Einsatz. Wir merkten schnell, dass einige Spieler aus der JVA mit dem Schläger umgehen konnten. Trotzdem wurden beide Spiele gewonnen, einmal mit 9:3 und dann mit 8:4. Der Nachmittag verlief in ruhiger und angenehmer Atmosphäre. Vollzugsbeamte wie Insassen würden sich sehr freuen, wenn wir dies noch einmal wiederholen würden.
Dazu sind wir gerne bereit."
Bildunterschrift (JVA.jpg): Alle sind wieder herausgekommen: Die ASVer zu Gast im Simonshöfchen.
Übrigens: Beim Knastbesuch und auch sonst sind die ASV-Mannschaften in den Farben des deutschen Fußballmeisters unterwegs. Und das schon seit geraumer Zeit. Ein Jahr sollen die schwarz-gelben Trikots noch durchhalten, dann gibt es ein neues Design.
Abschied von Monika Wiskandt
Erschüttert hat uns der Tod von Monika Wiskandt. Sie wurde 75 Jahre alt. In den 1970er Jahren hat sie lange für uns gespielt. Größter Erfolg mit Monika Hußmann (damals Altes), Isolde Thiel, Angelika Ippendorf und Jutta van Diecken war 1977 die Meisterschaft in der Oberliga, der damals höchsten westdeutschen Klasse. Der Bundesligaaufstieg wurde in der Qualifikation knapp verpasst. Bis zuletzt engagierte sich Monika im Jugendtraining bei Fortuna Wuppertal und war häufig Zuschauerin bei ASV-Heimspielen.
Zwei Neuzugänge der ersten Mannschaft stellen sich vor - im Fragebogen!
Miroslav Sklensky - der Künstler...

Was sind deine Hobbys?
Musikinstrumente spielen (Schlagzeug und Klavier)
Deine Lieblingsessen?
Ein tüchtiges Stück Fleisch und Salat
Was kannst du am besten kochen?
Kuchen
Dein sportliches Vorbild?
Jan-Ove Waldner
Dein Lieblingspolitiker?
Ich habe keinen.
Dein Lieblingsfilm?
Quentin Tarantinos Filme
Welche Fähigkeit würdest Du gerne haben?
Die Sprachen
Dein Traumverein?
Ich habe keinen.
Wie sieht der perfekte Sommerurlaub für Dich aus?
Mit meine Freundin am Meer, egal wo.
In welcher Arena/ Halle würdest Du am liebsten mal spielen?
Carnegie Hall
Wenn ich nicht Tischtennis spielen würde, wäre ich ...
Millionär und Schlagzeuger
"Siggi" Chen - der Computerfreak...
Was sind deine Hobbys?
am Computer sitzen
Deine Lieblingsessen?
chinesisches Essen
Was kannst du am besten kochen?
Nudelsuppe
Dein sportliches Vorbild?
Zhang Jike, der neue Weltmeister
Dein Lieblingspolitiker?
keiner
Dein Lieblingsfilm?
ich weiß noch nicht
Welche Fähigkeit würdest Du gerne haben?
drei Klassen besser Tischtennis spielen können
Dein Traumverein?
Einer für alle, alle für einen...
Wie sieht der perfekte Sommerurlaub für Dich aus?
nach China fliegen und dort zwei Monate Urlaub machen
In welcher Arena/ Halle würdest Du am liebsten mal spielen?
Heimspiele sind immer gut
Wenn ich nicht Tischtennis spielen würde, wäre ich ...
FußballerAchtung!
Turnhalle Bachstr. bis
Ende Juli geschlossen.
Samstag, 12.5.2012 ab 15.00 Uhr
Relegationsspiele der 3. Herren
bei der DJK Altenessen.
Donnerstag, 26.4.2012, 19.30 Uhr
Kreisendrangliste Herren - B -
mit Martin Hawlitzky
beim TB Hückeswagen
Dienstag, 17.4.2012, 19.30 Uhr
2. Herren in TTC Solingen 45 II
Gesamtschule Querstr. 42,
42699 Solingen
Die Abteilung wünscht allen
Tischtennisfreunden
frohe Ostern.
Samstag, 24.3.2012, 18.30 Uhr
Endspiel um den Aufstieg
2. Herren vs. Germania Wuppertal III
TH Thorner Str.
Samstag, 24.3.2012, 18.30 Uhr
Letztes Spiel in der Oberliga
1. Herren bei TTC Brühl-Vochem II
GS St.-Albert-Str. 2, 50321 Brühl
Sonntag, 18.3.2012, 14.00 Uhr
Letztes Heimspiel in der Oberliga
1. Herren vs. 1. FC Köln II
TH Thorner Str.
Freitag, 9.3.2012, 19.30 Uhr
2. Herren bei TTC SW Düsseldorf
Sporthalle Hermannsplatz,
Lindenstr. 128, 40233 Düsseldorf
Samstag, 3.3.2012, 18.30 Uhr
2. Herren prüft Tabellenführer DJK Eller
TH Thorner Str.
Samstag, 3.3.2012, 18.30 Uhr,
Oberliga-Spiel gegen den Fünften
TTG Netphen
TH Grundschule Obernetphen,
An der Obernau 20, 57250 Netphen
Sonntag, 26.2.2012, Achtung: 10.00 Uhr!
Oberliga-Heimspiel
1. Herren vs. TTC Schwalbe Bergneustadt II
TH Thorner Str.
Donnerstag, 16.2.2012
Der ASV Wuppertal wünscht allen Jecken schöne Karnevalstage
Dienstag, 14.2.2012, 19.30 Uhr
1. Spiel im WZ-Pokal
TTC Solingen 45 - ASV Wuppertal
TH Querstr. 42, 42699 Solingen
Samstag, 4.2.2012, 18.30 Uhr
Oberliga-Spitzenspiel
1. Herren bei Germania Wuppertal
TH Bayreuther Str.
Sonntag, 29.1.2012, 14.00 Uhr
Spiel um den Aufstieg in die Regionalliga
ASV Wuppertal - TTC RG Porz
TH Thorner Str.
Dienstag, 24.1.2012, 19.30 Uhr
Spitzenspiel der Kreisliga um Platz 1
ASV 4 - TTV Ronsdorf 4
TH Thorner Str.
Samstag, 21.1.2012, 18.30 Uhr
1. Herren bei TTG Niederkassel
Sporthalle Nord, Kopernikusstr.
Niederkassel-Lülsdorf
Sonntag 15.01.12 14.00
ASV Wuppertal - TTC indeland Jülich II
Freitag 13.01.12 19.30
unsere Zweite bei SV Oberbilk 09



















































